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    <title>Ritterspiele Ehrenberg - Die Zeitreise | Mittelalter, Mittelaltermarkt, Ritterturniere uvm.</title>
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    <description>Ritterspiele Ehrenberg - Die Zeitreise, Mittelalter, Mittelaltermarkt, Ritterturniere, Konzerte und vieles mehr - in Reutte / Tirol.</description>
    <language>de-de</language>
    <pubDate>Sat, 19 May 2012 00:53:34 +0200</pubDate>
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    <webMaster>social@ritterturniere.com (Ritterspiele Ehrenberg - Die Zeitreise | Mittelalter, Mittelaltermarkt, Ritterturniere uvm.)</webMaster>
    <item>
    	<title>Ehrenberg - DIE ZEITREISE, ideal für Vereins- und Gruppenreisen</title>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ein hervorragender Ausflugstipp für Vereins- oder Betriebsausflüge und Gruppenreisen: Die Römer- und Ritterspiele der Superlative auf Burg Ehrenberg in Reutte/ Tirol. Eine der größten historischen Veranstaltungen ihrer Art in Europa findet heuer bereits zum 9. Mal statt. Geboten wird eine spannende Zeitreise von 2000 Jahren Geschichte am Originalschauplatz:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Darbietungen der Römer und Kelten, spektakuläre Ritterturniere zu Pferde, historischer Markt, ein gigantisches Höhen-Feuerwerk, Konzerte, unvergessliche Kinderattraktionen, der große Festumzug der Geschichte über das Festgelände, die dramatische Kanonenschlacht um Burg Ehrenberg und vieles mehr. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für Busse gibt es freie Zufahrt zum Haupteingang und freies Parken auf dem Busparkplatz in Reutte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Infos für Vereine und Gruppen &lt;a href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/vereine.html&quot;&gt;www.ritterturniere.com/vereine.html&lt;/a&gt; oder unter Tel. +49(0)8362-9396806&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 08:38:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Der Dreißigjährige Krieg</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/der-dreissigjaehrige-krieg.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Der &lt;strong&gt;Dreißigjährige Krieg&lt;/strong&gt; ist eigentlich eine Art Sammelbezeichnung für mehrere kriegerische Auseinandersetzungen zwischen 1618 und 1648 in Europa. Es ging dabei um die europäische Vorherrschaft und um religiöse Differenzen. Es kam u.a. zu einem &lt;strong&gt;Böhmisch-Pfälzischen Krieg&lt;/strong&gt; (1618-1623), einem &lt;strong&gt;Dänisch-Niedersächsischen Krieg&lt;/strong&gt; (1625-1629), einem &lt;strong&gt;Schwedischen Krieg&lt;/strong&gt; (1630-1635) und einem &lt;strong&gt;Schwedisch-Französischen Krieg&lt;/strong&gt; (1635-1648).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Begonnen hat die Epoche des &lt;strong&gt;Dreißigjährigen Krieges&lt;/strong&gt; mit dem &lt;strong&gt;Prager Fenstersturz&lt;/strong&gt; und dem Ständeaufstand in Böhmen 1618, bei dem die dortigen Adeligen sich gegen die politische Macht der Habsburger, die den katholischen Kaiser stellten, in ihrem Land auflehnten. In Deutschland bestanden zu dieser Zeit Konflikte zwischen den einzelnen Landesfürsten, die ihr Reich vergrößern und vom Kaiser unabhängig sein wollten. Außerdem gab es religiöse Auseinandersetzung in ganz Deutschland. Aus diesen Gründen entstanden zwei Lager, bestehend aus der katholischen Liga auf der einen und der protestantischen Union auf der anderen Seiten. In der Folge kam es zum Böhmisch-pfälzischer Krieg zwischen den böhmischen und protestantischen Rebellen und den deutschen katholischen Habsburgern, an dessem Ende die Rebellen schließlich geschlagen wurden. Auch als später die Dänen in den kriegerischen Auseinandersetzungen mitmischten, konnten die kaiserlichen Truppen siegreich bleiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ab 1630 beteiligten sich dann das protestantische Schweden unter &lt;strong&gt;König Gustav Adolf II.&lt;/strong&gt; und auch Frankreich an dem Krieg; erstmals wurden die katholischen Streitkräfte ernsthaft zurückgedrängt und schwedischen Truppen gelang es bis nach Bayern vorzudringen, wobei viele Menschen in Süddeutschland ihr Leben lassen mussten. Auch die durch den Krieg verursachten Hungersnöte und Seuchen kosteten zahlreiche Menschenleben. Nachdem der schwedische König fiel kam es kurzzeitig zu einem Frieden (Prager Frieden). Dann trat die letzte und härteste Phase des Dreißigjährigen Krieges ein, der sogenannte Schwedisch-Französische Krieg. Hauptschauplatz der kriegerischen Auseinandersetzungen war wieder Deutschland. Zunächst konnten sich die katholischen Truppen gut behaupten, wurden jedoch später arg in die Enge gedrängt. Es ging her und her und die Auseinandersetzungen zogen sich in die Länge. Gewonnen hat den Dreißigjährigen Krieg am Ende niemand; es kam zum Westfälischen Friedenspakt 1948 in Münster.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der &lt;strong&gt;Dreißigjährige Krieg&lt;/strong&gt; war einer der schlimmsten und grauenvollsten Konflikte aller Zeiten. Insgesamt mussten einige Millionen Menschen durch den Krieg und seine Folgen ihr Leben lassen.&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 14:28:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Personen der Geschichte: Kaiser Karl VI.</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/personen-der-geschichte-kaiser-karl-vi.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Der spätere römisch-deutsche &lt;strong&gt;Kaiser Karl VI.&lt;/strong&gt; kam am 1. Oktober 1685 als zweiter Sohn &lt;strong&gt;Kaiser Leopolds I.&lt;/strong&gt; zur Welt. Er stammt aus dem Hause &lt;strong&gt;Habsburg&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach habsburgischer Sitte war es eigentlich vorgesehen, dass Karl als Zweitgeborener eine geistige Laufbahn einschlagen sollte. &lt;strong&gt;Leopold I.&lt;/strong&gt; hatte seinen Sohn jedoch als Thronfolger von &lt;strong&gt;Karl II.&lt;/strong&gt; von Spanien auserkoren. Dieser hatte jedoch testamentarisch einen anderen Nachfolger vorgesehen, woraufhin Leopold I. sein Vorhaben militärisch durchsetzen wollte. Das war der Auslöser des berühmten Spanischen Erbfolgekriegs. In Folge dieser Auseinandersetzung zog &lt;strong&gt;Karl VI.&lt;/strong&gt; im Jahre 1703 mit einem Heer nach Spanien, nachdem er zuvor Gibraltar erobert hatte, und drang bis nach Barcelona vor. Sechs Jahre blieb er dort und konnte sogar auch noch kurzzeitig Madrid erobern, bevor er von den Spaniern zurückgedrängt wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 1711 bestieg &lt;strong&gt;Karl VI.&lt;/strong&gt; den Kaiserthron, nachdem zuvor sein Bruder, der eigentliche Nachfolger Leopolds I., unvorhergesehen verstorben war. Nachdem er sich im Spanischen Erbfolgekrieg als mutig und zäh erwiesen hatte, hielt sich seine politische Begabung aber eher in Grenzen. Seine Leidenschaft galt eher den Künsten. Ein wichtiger politischer Beschluss von ihm war die sogenannte &quot;&lt;em&gt;Pragmatische Sanktion&lt;/em&gt;&quot; von 1713, nach der beim Fehlen von Söhnen auch Töchter Kaiser bzw. Kaiserin werden konnten. Seine Tochter Maria Theresia, die aus seiner Ehe mit Prinzessin &lt;strong&gt;Elisabeth Christine&lt;/strong&gt;, die er 1708 in Barcelona heiratete hervorging, profitierte später von diesem Beschluss. &lt;strong&gt;Karl VI. &lt;/strong&gt;war ein Liebhaber von Musik und Architektur. Viele prächtige Bauwerke, u.a. die imposante Wiener Karlskirche oder die Peterskirche, entstanden auf seinen Befehl hin und nach den Plänen von berühmten Architekten, die für ihn arbeiteten. Unter seiner Herrschaft wurde Wien zum Erzbistum und zur führenden Kulturhauptstadt in Europa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kaiser Karl VI.&lt;/strong&gt; wird vor allem als großer Förderer der Kultur in Erinnerung bleiben. Prächtige barocke Bauten, die bis heute Österreich prägen, würde es ohne ihn wohl nicht geben. Mit seinem Tod am 20. Oktober 1740 starb der letzte männliche Nachkomme des österreichischen Zweiges des Hauses Habsburg.&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Barock&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/barock.html&quot;&gt;Mehr...&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt; &lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:23:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Personen der Geschichte: Kaiser Friedrich Barbarossa</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/personen-der-geschichte-kaiser-friedrich-barbarossa.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Friedrich I., aufgrund seines roten Bartes auch &quot;&lt;strong&gt;Barbarossa&lt;/strong&gt;&quot; genannt, war einer der größten und bedeutendsten Herrscher des &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Mittelalter&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com&quot;&gt;Mittelalters&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;. Er war ein deutsch-römischer Kaiser, der viele Städte gründete und Burgen und Straßen errichten ließ. Aber auch grausame Kriege und Machtkämpfe mit dem Papst prägten seine Herrschaft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Geboren wurde &lt;strong&gt;Friedrich I.&lt;/strong&gt; im Jahr 1122 wahrscheinlich im Kloster Weingarten. Genau ist sein Geburtsort nicht überliefert. Er stammte aus dem schwäbischen Adelsgeschlecht der &lt;strong&gt;Staufer&lt;/strong&gt; und war zunächst von 1147 bis 1152 der Herzog von Schwaben. Er war ein gut ausgebildeter Ritter, der schon in jungen Jahren an Feld- und Kreuzzügen teilnahm. Als Nachfolger Konrads III. wurde er 1152 zum römisch-deutschen König gewählt. Danach folgte ein Abkommen mit dem Papst. Friedrich I. versprach diesem, ihm im Konflikt gegen die Normannen beizustehen und verlangte als Gegenleistung die &lt;strong&gt;Kaiserkrönung&lt;/strong&gt;. Hadrian IV. krönte &lt;strong&gt;Barbarossa&lt;/strong&gt;  1155 im Petersdom zum Kaiser des &lt;strong&gt;Heiligen Römischen Reiches&lt;/strong&gt;. Aufgrund mehrerer politischer Konflikte kam es in der Folge zu Auseinandersetzungen zwischen dem Papst und dem neuen Kaiser. &lt;em&gt;Barbarossa &lt;/em&gt;betrachtete sich eh als Kaiser von Gottes Gnaden, der seine Kaiserkrone nicht dem Papst, sondern Gott selbst verdankte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Konflikte mit dem Papsttum verschärften sich in der Folge immer mehr und &lt;strong&gt;Friedrich I.&lt;/strong&gt; brach in den kommenden Jahren des Öfteren mit seinem Heer nach Italien auf, um sich dort die unumstrittene Herrschaft zu sichern. Dabei kam es auch zu Gräueltaten, z.B. während seines zweiten Feldzugs nach Reichsitalien, als die Stadt Crema dem Erdboden gleich gemacht und selbst vor Kindern kein Halt gemacht wurde. Auch Mailand wurde während dieses Feldzuges zerstört und die deutschen Truppen entwendeten von dort die Gebeine der Heiligen Drei Könige, die sich seitdem im Kölner Dom befinden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Jahre 1176 folgte ein weiterer Feldzug nach Mailand, bei dem Friedrich I. jedoch eine bittere Niederlage einstecken musste. Er musste den italienischen Städten die Selbstständigkeit zugestehen. Es folgte die Versöhnung mit dem Papst. Auf dem Markusplatz in Venedig ließ sich &lt;strong&gt;Barbarossa&lt;/strong&gt; sogar zu einer demütigen Geste hinreißen, als er Papst Alexander III. die Füße küsste. Der gläubige &lt;em&gt;Barbarossa&lt;/em&gt;, der sich inzwischen großer Beliebtheit im deutschen Reich erfreute, konzentrierte sich fortan auf sein Selbstverständnis als Beschützer des Christentums. Bei einem Kreuzzug im Jahr 1190 zur Befreiung des von Moslems besetzten Jerusalems starb &lt;strong&gt;Friedrich I.&lt;/strong&gt; durch Ertrinken im türkischen Fluss Saleph.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 09:43:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Personen der Geschichte: Kaiser Maximilian I.</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/personen-der-geschichte-kaiser-maximilian-i.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Nachdem sein Vater &lt;strong&gt;Kaiser Friedrich III&lt;/strong&gt; im Jahre 1493 gestorben war, bestieg &lt;strong&gt;Maximilian&lt;/strong&gt; als dessen Nachfolger den Thron. Allerdings erhielt er erst im Jahre 1508 den Titel des Kaisers. Das Erzherzogtum Österreich wurde dann auch von ihm regiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen eroberte &lt;strong&gt;Karl VIII&lt;/strong&gt; im Jahre 1495 das Königreich Neapel. Maximilian bildete dann mit dem Herzog von Mailand, dem &lt;strong&gt;König Ferdinand II&lt;/strong&gt; und dem Papst Alexander VI die sogenannte &amp;bdquo;&lt;em&gt;Heilige Liga&lt;/em&gt;&amp;ldquo;. Um den Bund zu besiegeln, verlobte Maximilian seine Tochter Margarete mit Juan, dem Sohn Ferdinands, der auch aller Wahrscheinlichkeit nach die Krone von Aragon und Kastilien erhalten sollte. Ein Jahr später verheiratete Maximilian auch seinen Sohn Philip mit Ferdinands Tochter Johanna der &amp;bdquo;&lt;em&gt;Wahnsinnigen&lt;/em&gt;&amp;ldquo;. Allerdings starb der spanische Thronfolger kurz nach der Hochzeit mit Margarete, woraufhin Johanna im Rang der Thronfolge nachrückte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tatsache ist, dass die Allianz Maximilians mit Spanien für Frankreich eine große Bedrohung darstellte, was der Auslöser des habsburgisch-französischen Gegensatzes war. In den folgenden 250 Jahren sollte diese Entscheidung die Geschichte Europas prägen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Maximilian&lt;/strong&gt; versuchte, viele Reformen durchzusetzen und begann mit einer umfassenden Reichsreform im Jahre 1495 in Worms, die eine reichsweite Steuer vorsah. Hervorgingen neugebildete Reichskreise sowie das Reichskammergericht. 1497 gelang es ihm, einen Erbvertrag mit dem meinhardischen fürsten Leonard von Görz auszuhandeln, der für die Habsburger die Grafschaft Görz bedeutete.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schließlich nahm Maximilian am 4. Februar 1508 die Kaiserwürde an. Er gab sich selbst den Titel des &amp;bdquo;&lt;em&gt;Erwählten Römischen Kaisers&lt;/em&gt;&amp;ldquo;. Allerdings war die Krönung in Rom nicht möglich, denn die Republik Venedig verweigerte den Durchzug durch ihr Gebiet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sicher stand das Reich unter enormem Druck. Darum ging Maximilian in Verhandlungen mit den Herrschern Frankreichs, Russlands, Polens, Ungarns und Böhmens. Es wurden Hochzeiten arrangiert, um die Vereinbarungen zu festigen, was ihm schließlich die Kronen von Böhmen und Ungarn einbrachte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kaiser Maximilian I.&lt;/strong&gt; war für Österreichs Geschichte eine bedeutende Figur, denn er führte die Politik der Einigung weiter, die bereits sein Vater Friedrich begonnen hatte. Besonders die Hochzeiten von Philip und Margarete bedeutete den Grundstein für das Haus der Habsburger und ihre spätere Weltgeltung. Sein Enkel &lt;strong&gt;Kaiser Karl V&lt;/strong&gt; sollte später über dieses große Reich herrschen, in dem, wie man sagte, &amp;bdquo;&lt;em&gt;die Sonne nicht mehr unterging&lt;/em&gt;&amp;ldquo;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maximilian war ein Herrscher von enorm großer Bildung, denn er beschäftigte sich mit dem Studium der Wissenschaft, der schönen Künste sowie der Literatur und versuchte immer, diese Dinge in seinem Reich zu fördern. Auch er selbst gab Werke der Poesie heraus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Allerdings war &lt;strong&gt;Maximilian ein Kaiser&lt;/strong&gt;, dessen Lebensstil man als prunkvoll und luxuriös bezeichnen kann. Somit hinterließ er nach seinem Tod im Jahre 1519 einen enormen Schuldenberg. Auch die Einnahmen aus den Reichssteuern konnten die Ausgaben des Kaisers für Luxus und Kriegszüge nicht decken. Er nahm daher Kredite bei seinem Hausbankier &lt;strong&gt;Jakob Fugger&lt;/strong&gt; auf, die er allerdings nicht zurückzahlen konnte. Im Gegenzug erhielt der Bankier vom Kaiser eine Reihe von Privilegien. Zuletzt musste Maximilian eine nicht standesgemäße Verbindung mit der Tochter eines italienischen  Fürsten eingehen, um eine großzügige Mitgift von 400.000 Golddukaten zu erhalten. Trotzdem war es für Maximilians Nachfolger sehr schwer, sich von dem großen Schuldenberg zu erholen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erleben Sie die &quot;&lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Ritterspiele&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com&quot;&gt;Ritterspiele&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; Ehrenberg - Die Zeitreise&quot; und &lt;strong&gt;Kaiser Maximilian I.&lt;/strong&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:42:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Die Römer im Allgäu</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/die-roemer-im-allgaeu.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Im Jahre 15 vor Christus stießen die römischen Legionen auch ins Alpenvorland vor und gründeten eine römische Provinz, der sie den Namen Rätien gaben. Daraufhin wurde Rätien durch die &lt;strong&gt;Via Claudia Augusta&lt;/strong&gt; mit dem Römischen Reich verbunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gute Straßenverbindungen waren den Römern stets sehr wichtig, weshalb man davon ausgeht, dass neben der &lt;strong&gt;Via Claudia Augusta&lt;/strong&gt; noch weitere Straßen in Richtung Süden und nach Gallien angelegt wurden. Es ist möglich, dass es die Straße bereits vor dem Vierkaiserjahr gab. Sicher ist jedoch, dass sie eine große Rolle spielte, als Vespasian seine Truppen gegen die rebellierenden Bataver-Kohorten sandte. Aber die guten römischen Straßensysteme hatten auch ihre Nachteile, so wurden auch den einfallenden Alemannen optimale Bedingungen geboten, schnell in die Provinz vorzudringen. Die Römer errichteten aus diesem Grund die Flussgrenzen entlang kleine Befestigungen und eine Reihe von Wachtürmen und ein kleines Kastell bei Türkheim.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Römerstraße &lt;strong&gt;Via Claudia Augusta&lt;/strong&gt; erreichte auch das heutige &lt;strong&gt;Allgäu&lt;/strong&gt; und auch die &lt;strong&gt;Stadt Füssen&lt;/strong&gt;, wo die römische Geschichte auch heute noch präsent ist. Von dort aus verlief die Straße weiter bis zur Hauptstadt der damaligen Provinz, das heutige Augsburg. An die &lt;strong&gt;Via Claudia&lt;/strong&gt; wurden noch andere Straßen angeschlossen, die Via Danubia, die Via Raetica sowie die Via Julia.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;strong&gt;Via Claudia&lt;/strong&gt; entlang entstanden auch eine ganze Reihe Bauwerke. Zum Beispiel war die Kernzelle der heutigen &lt;em&gt;Stadt Füssen&lt;/em&gt; das Kastell mit dem Namen Foetibus. Man nimmt an, dass der Name Füssen sich vom Namen des Kastells ableitet. Das Kastell wurde im fünften Jahrhundert erbaut, aber aller Wahrscheinlichkeit nach ab es bereits im Jahre 260 ein römisches Militärlager dort. Der Name &quot;&lt;strong&gt;Foetibus&lt;/strong&gt;&quot; ist wahrscheinlich die Latinisierung des germanischen Wortes &quot;fot&quot;, was &quot;Fuß&quot; bedeutete. Über die Namen &quot;Fozen&quot;, &quot;Fozin&quot;, &quot;Fouzzen&quot; und &quot;Füzzen&quot; entstand das heutige &quot;Füssen&quot;. Auf den Ruinen des römischen Kastells wurde später, im achten Jahrhundert, das &lt;strong&gt;Benediktinerkloster St. Mang&lt;/strong&gt; errichtet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt noch mehr Zeugen aus der Römerzeit im Allgäu. So entdeckte man in &lt;strong&gt;Schwangau&lt;/strong&gt; eine Villa Rustica, ein landwirtschaftliches Gut der damaligen Zeit. Ebenfalls befand sich eine Fabrica auf dem &lt;strong&gt;Auerberg&lt;/strong&gt;, wo Glas, Töpferwaren und Gegenstände aus Metall angefertigt wurden. Auch ein Keramik-Zentrum in Steppach und Westheim gab es schon. Die Produkte kann man im Römischen Museum in der &lt;strong&gt;Stadt Augsburg&lt;/strong&gt; besichtigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das heutige &lt;strong&gt;Kempten&lt;/strong&gt;, damals noch Cambodunum, wurde von den Römern gegründet. Zu der damaligen Zeit war es die zweitgrößte Stadt Rätiens, wo sich auch drei Römerstraßen verbanden. Die Straßen führten weiter nach Bregenz, nach Augsburg und zur Donau. In der &lt;strong&gt;Stadt Kempten&lt;/strong&gt; kann man im Archäologischen Park Cambodunum die Reste der damaligen Bauwerke besuchen. Dort hat man auch 13 Tempel und verschiedene interessante Bauten rekonstruiert. Dem Besucher wird so in eindrucksvoller Weise gezeigt, wie man damals lebte. Sehr interessant sind auch die Überreste der römischen Thermen, die der Besucher im &lt;strong&gt;Allgäu&lt;/strong&gt; in seine Route einplanen sollte. Im heutigen Günzburg, zu Zeiten der Römer Guntia genannt, befand sich damals ein Verwaltungszentrum. Wie man unschwer erkennen kann, haben die Römer damals ihre Spuren hinterlassen. Die Überreste der Bauten erzählen dem Gast die bewegte und sehr interessante Geschichte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besuchen Sie für weitere Informationen über die Römer das &lt;strong&gt;Museum in Ehrenberg&lt;/strong&gt;. Erleben Sie hautnah Kelten und Römer bei dem &lt;strong&gt;historischen Großevent&lt;/strong&gt; &quot;&lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Ritterspiele&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com&quot;&gt;Ritterspiele&lt;/a&gt; Ehrenberg - Die Zeitreise&lt;/strong&gt;&quot; im Juli in Reutte/Tirol!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 10:47:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Die Minne und der Minnesang im Mittelalter</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/die-minne-und-der-minnesang-im-mittelalter.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Im frühen und hohen &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Mittelalter&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com&quot;&gt;Mittelalter&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; beschrieb der Begriff &lt;strong&gt;Minne&lt;/strong&gt; eine positive emotionale Sympathie. Man drückte damit Beziehungen der Menschen zueinander aus, die sozialer, freundschaftlicher, aber auch erotischer Natur sein konnten. Aber auch die göttliche Liebe und di Liebe zu Gott wird zum Ausdruck gebracht. Besonders in der Gesellschaft bei Hofe wird mit dem &lt;strong&gt;Minnesang&lt;/strong&gt; die emotionale sowie erotische Beziehung zwischen Mann und Frau besungen. Ab 1170 wurde diese Art der Liebe zentrale Thematik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich stammt der &lt;strong&gt;Minnesang&lt;/strong&gt; aus der Provence, wo an den Höfen der Adligen die Troubadours ihre Dichtungen vortrugen. In den Liedern der Troubadours wurden christliche sowie erotische Liebe vereint. Über Nordfrankreich ist die &lt;strong&gt;Minnedichtung&lt;/strong&gt; dann auch in den deutschen Sprachraum vorgedrungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Blütezeit des Minnesangs war im Hochmittelalter im 12. Jahrhundert; das war auch die Zeit der Ritter. Romantische Zeiten brachen an und zarte Melodien ertönten über die Burghöfe Deutschlands. Rund 200 Jahre lang sollte diese Mode anhalten. Bis dato waren die Verse in lateinischer Sprache, aber in den Hochzeiten des Minnesangs wurden die Verse auf Mittelhochdeutsch geschrieben, welches, in unterschiedlichen Dialekten, die Volkssprache jener Zeit war. In den Liedern drehte sich alles nur um ein Thema &amp;ndash; um die Liebe, denn das ist es, was &lt;strong&gt;Minne&lt;/strong&gt; eigentlich bedeutet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Übrigens war der &lt;strong&gt;Minnesang&lt;/strong&gt; damals Männersache und in den Anfängen waren es Adlige und Ritter, die diese zarten Verse reimten und dann mit romantischen Klängen der Laute und sanfter Stimme ihre Werke zum Besten gaben. Aber auch das einfache Volk fand nach und nach Gefallen daran, den weichen Kern unter der harten Schale zu präsentieren, um mit Harfe oder Fidel von Burg zu Burg zu ziehen, wo sie ihr Repertoire zum Besten gaben und so die Gesellschaft bei Hofe auf diversen Festen unterhielten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man sich die Inhalte der Reime anschaut, dann dreht es sich häufig um die &lt;strong&gt;Liebeserklärung&lt;/strong&gt; eines edlen Ritters an eine adlige Dame, in der er die Hoffnung ausdrückte, dass sie ihn erhören möge sowie darum, dass dieses Sehnen unerfüllt blieb. Die Minnesänger lobten die Schönheit und Anmut der angebeteten Dame und machten ihnen auf diese Art und Weise den Hof. Übrigens stammt diese Redensart aus jener Zeit, womit eine besondere Verehrung einer Dame gemeint war. Meist war die Angebetete für den Dichter unerreichbar, was in den Texten oft zum Ausdruck kam. Das Ganze war ein Spiel der &quot;&lt;em&gt;Hohen Minne&lt;/em&gt;&quot;; es blieb meist dabei, dass der Sänger hochpries und vergötterte, denn die Minnesänger waren vor allem Ehrenmänner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer der berühmtesten Vertreter der Minnedichtung war &lt;strong&gt;Walther von der Vogelweide&lt;/strong&gt;, der sich mit dem Thema der Liebe etwas direkter beschäftigte. Er verdiente sich mit der Minnedichtung sogar seinen Lebensunterhalt. Im Unterschied zu anderen Dichtern wollte er die Frauen in seinen Versen nicht nur bewundern und verehren, sondern erobern. Allerdings wurden seine Werke in der höfischen Gesellschaft nicht überall gern gehört. In einem seiner Stücke besingt ein niederes Mädchen einen edlen Ritter, was zu damaliger Zeit recht unpassend war. Heute zählt Walther von der Vogelweide zu den berühmtesten &lt;strong&gt;Minnesängern&lt;/strong&gt; des deutschen Sprachraums.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 11:50:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Ritterspiele Ehrenberg 2012: Karten jetzt erhältlich!</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/ritterspiele-ehrenberg-2012-karten-jetzt-erhaeltlich.html</link>
	<guid>http://www.ritterturniere.com/de/blog/ritterspiele-ehrenberg-2012-karten-jetzt-erhaeltlich.html</guid>
	<description>&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Ab sofort sind die Eintrittskarten für die diesjährigen &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Ritterspiele&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com&quot;&gt;Ritterspiele&lt;/a&gt; in Ehrenberg &lt;/strong&gt;erhältlich. Sie können Ihre Eintrittskarten direkt &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Eintrittskarten jetzt erhältlich!&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;https://ssl.kundenserver.de/ritterturniere.com/tickets/shop/&quot;&gt;hier im Online-Shop kaufen&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;!&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;br /&gt;Erleben Sie 2000 Jahre europäische Geschichte: &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Ritterturniere&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/ritterturniere.html&quot;&gt;Ritterturniere&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Mittelaltermarkt&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/mittelaltermarkt.html&quot;&gt;Mittelaltermarkt&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Schlacht um Ehrenberg&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/schlacht-um-ehrenberg.html&quot;&gt;die Schlacht um Ehrenberg&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Lagerleben&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/lagerleben.html&quot;&gt;Lagerleben&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Feuerwerk&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/feuerwerk.html&quot;&gt;Feuerwerk&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Konzerte&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/konzerte.html&quot;&gt;Konzerte&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;, &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Ehrenberg Parade&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com/de/ehrenberg-parade.html&quot;&gt;Umzüge&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; und vieles mehr! Schlendern Sie über den historischen Grenzmarkt und probieren Sie allerlei Köstlichkeiten aus vergangenen Tagen. Erblicken Sie ein Heereslager mit hunderten von Zelten und über eintausend Rittern. Unser besonderes Mittelalter-Kinderprogramm wird auch Ihre Kleinen begeistern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;
&lt;h1 style=&quot;margin: 0px; padding: 0px; text-align: center;&quot;&gt;&lt;a title=&quot;Hier Klicken und Karten Kaufen&quot; rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;https://ssl.kundenserver.de/ritterturniere.com/tickets/shop/&quot;&gt;Hier Karten Online Kaufen!&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;em&gt;(SSL-Verschlüsselt)&lt;/em&gt;&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;Wer jetzt Karten im Vorverkauf bestellt, bekommt die &lt;strong&gt;Eintrittskarten zum Vorzugspreis&lt;/strong&gt;!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sehen uns auf Ehrenberg!&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:10:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Burg Ehrenberg</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/burg-ehrenberg.html</link>
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	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Auf einem schroffen Felsgipfel südlich über &lt;strong&gt;Reutte&lt;/strong&gt; im Tiroler Außerfern befindet sich die Ruine der &lt;strong&gt;Burg Ehrenberg&lt;/strong&gt;. Zusammen mit der &lt;strong&gt;Schaufestung Schlosskopf&lt;/strong&gt;, der &lt;strong&gt;Ehrenberger Klause&lt;/strong&gt; im Tal und dem kleinen Festungsbau &lt;strong&gt;Fort Claudia&lt;/strong&gt; bildet die Burg eines der bedeutsamsten Festungsensembles Mitteleuropas. Sie liegt direkt an der &lt;em&gt;Via Claudia Augusta&lt;/em&gt;, die früher eine der wichtigsten Römerstraßen war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Geschichte der Burg geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. In den ersten Jahrhunderten nach ihrer Entstehung wechselte sie häufig den Besitzer und war Schauplatz zahlreicher kriegerischer Auseinandersetzungen. So z.B. im Jahre 1546 als die Truppen des Schmalkaldischen Bundes Tirol angriffen, im Jahre 1552 als Moritz von Sachsen über &lt;strong&gt;Füssen&lt;/strong&gt; in Tirol einfiel oder 1632, während des Dreißigjährigen Kriegs, als das protestantische Heer ins Land einzufallen drohte. Ab 1639 wurde das kleine &lt;strong&gt;Fort Claudia&lt;/strong&gt; gebaut und ein Jahrhundert später kam die Festung am &lt;strong&gt;Schlosskopf&lt;/strong&gt; dazu. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwischendurch, im Spanischen Erbfolgekrieg, konnte die Burg vom Bayerischen Kurfürsten eingenommen werden. Die Tiroler konnten sie jedoch nach einigen Wochen zurück erobern. Dieser, wenn auch kurzzeitige, Verlust der Burg war wohl auch der Grund die Burganlage durch die Festung noch weiter zu verstärken. Allerdings wurde die &lt;em&gt;Burg Ehrenberg&lt;/em&gt; danach nie wieder angegriffen, sondern 1782 aufgelassen und später als Steinbruch verkauft. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde dann durch verschiedene Erhaltungsmaßnahmen begonnen, den zunehmenden Verfall des Festungsensembles zu stoppen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute ist die &lt;strong&gt;Burg Ehrenberg&lt;/strong&gt; ein beliebtes Ausflugsziel bei Touristen und auch bei Einheimischen. Einmal im Jahr finden bei der Burg die &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Ritterspiele&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com&quot;&gt;Ritterspiele&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; &quot;&lt;strong&gt;Ehrenberg - Die Zeitreise&lt;/strong&gt;&quot; statt - Das große Mittelalter-Spektakel mit Umzügen, Turnieren, Konzerten und festlichen Veranstaltungen, das jährlich tausende Besucher anzieht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 13:20:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
    	<title>Weihnachten im Mittelalter</title>
	<link>http://www.ritterturniere.com/de/blog/weihnachten-im-mittelalter.html</link>
	<guid>http://www.ritterturniere.com/de/blog/weihnachten-im-mittelalter.html</guid>
	<description>&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu Christi, hat eine lange Tradition. Als eigentlicher Festtag gilt dabei der &lt;strong&gt;25. Dezember&lt;/strong&gt;, der schon seit dem Jahre 336 ein kirchlicher Feiertag ist. Aber wie wurde Weihnachten eigentlich im Mittelalter verbracht?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im frühen &lt;strong&gt;&lt;a title=&quot;Mittelalter&quot; href=&quot;http://www.ritterturniere.com&quot;&gt;Mittelalter&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt; gab es noch keine weihnachtlichen Feste oder Geschenke zu diesem Anlass. Es wurde nur eine &lt;strong&gt;heilige Messe an Weihnachten&lt;/strong&gt; abgehalten und die Adelsleute verteilten Essen an Bedürftige. Im Jahre 1419 ist in den Geschichtsbüchern erstmals von einem &lt;strong&gt;Weihnachtsbaum&lt;/strong&gt; die Rede und etwa zur selben Zeit gab es die ersten &lt;strong&gt;Weihnachtskrippen und Krippenspiele&lt;/strong&gt; in den Kirchen. Anders als heute, wurden die Weihnachtsbäume damals im Freien aufgestellt, nicht in den Wohnungen, und lediglich mit Äpfeln und Nüssen geschmückt. Erst ab 1800 kam es langsam in Mode sich Weihnachtsbäume, wie wir sie uns heute vorstellen, in die eigene Wohnung zu holen. Im 15. Jahrhundert enwickelte sich Weihnachten dann langsam zu einem öffentlichen Fest. Umzüge und Weihnachtsmärkte entstanden. Geschenke gab es damals aber noch nicht zu Weihnachten. Im Mittelalter beschenkte man sich zunächst am Nikolaustag, dem 06.12., allerdings nur in Form von nützlichen Gebrauchsgegenständen wie warmer Kleidung. Der Brauch, dass das Christkind am Heiligabend &lt;strong&gt;Geschenke&lt;/strong&gt; bringt kam erst in der Reformationszeit auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Weihnachten&lt;/strong&gt;, wie es heute bekannt ist, im Kreise der Familie mit Tannenbaum und Festessen, gibt es erst etwa seit 150 Jahren. Damals, zur Zeit der Aufklärung, verbot die Obrigkeit viele der öffentlichen Sitten und Bräuche zu Weihnachten, was dann halt dazu führte, dass sich das Fest eher in den privaten Rahmen verlagerte. Das sich die Familie im 18. Jahrhundert außerdem zum Ort der Geselligkeit und des Rückzuges entwickelte, trug sicher auch dazu bei, dass das Weihnachten entstand, wie wir es heutzutage kennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description>
	<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 08:40:00 +0100</pubDate>
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